
Es war wie immer ein erfolgreiches Opening mit tolle Kandidate leider ohne tolle Preise... Freu mich schon aufs kommende Jahr. Hier ein kleiner Vorgeschmack für 2011.

Halbzeit, also bei der Rueckreise, nein ich schreibe nicht aus dem Flieger, es ging vorgestern in Lima mit dem Nachtbus los den ich 15 Std. spaeter in Arequpa verlassen hatte. Von da an waren es dann noch 4 Fluege bis ich gestern abend erst sehr spaet im Don Santiago Hostal in Santiago ankam, in welchem die Odysee vor 2,5 Monaten begann... Ach ja, Jan, unser Wein und deine Tasche waren noch da, Gruss von Gonzalo... Ich werde jetzt noch mein Lecker Desayuno essen und dann ab zum Flughafen, 18 Std Flug bis Frankfurt...
Der Berg hat gerufen und wir haben ihn gehoert... so ging es 4 Tage durch den Jungel ueber Berg und durch diverse Taeler bis nach Aquas Calientes, von wo ab der Aufstieg morgens um 4 Uhr begann... 1 Std spaeter 1. Checkpoint am Machu Picchu, von da ab gings weiter auf den Wayna Pichu, ich hab noch nie so nen scheisssteilen Berg gesehen, aber wir haben ihn bezwungen... Die Inka waren schon ein verruecktes Voelkchen, so viele Steine auf nen Berg zu schleppen um sich dort ein Staedtchen zu bauen... Auf jeden Fall sehr beeindruckend... Nach dem anstrengenden Wochenende zu Fuss gings zurueck nach Cuzco, wo wir im Mc Donalds mit einem Mc Flury auf meinen Geburtstag angestossen haben, danke nochmal an alle die an mich gedacht haben!!! Mittlerweile fuehrte uns die Panamericana nach Paraquas ein kleines Feriendoerfchen, dass ausser den Gallapagos Inseln fuer Arme nicht viel zu bieten hat... Aber ich muss jetzt auch los nach Lima... Dies wird voraussichtlich der letzte Blogeintrag meiner Reise da ich in nur 4 Tagen schon wieder Wuerzi Luft schnuppern darf... Also bis die Tage, und wartet nicht auf mich mit dem Essen...
... Peru ist beeindruckend, voellig neue Landschaft, andere Mentalitaet, alles ist ein wenig kleiner, die Schafe, die Leute und die Haustiere die man hier so verspeisst. Cuy, uebersetzt Meerschweinchen. Ist zwar etwas gewoehnungsbeduerftig, aber lecker. Cuy heissen die uebrigens weil sie immerso lustig cuy cuy rufen...
...wir haben ihn gefunden, den 5 Sterne Wein... im Ernst, ein Feuerwerk entflammt auf der Zunge wenn man den Malbec Don Angelo von 2004 aus der Bodega Familia di Tommaso aufzieht... Fuer jeden der sich jetzt auf den Googleweg macht um das Ding zu suchen, vergebens, denn davon gibts nur Rund 2000 Flaeschchen und die sind nur in der Bodega selbst zu erstehen, und dass auch nur nach langer Ueberredenskunst, denn zunaechst sollte uns vergoennt bleiben wenigstens einmal daran zu nippen... Die Flaschen werden von Don Angelo selbst handbeschriftet und signiert. Jedenfalls sind wir jetzt jeder stolzer Besitzer eines Flaeschchens des Wunderelixiers...
Die Reise hat einiges interessantes aufgebracht, so auch musikalisch, hier die Tips der Locals, Leider noch ohne youtube Link, vor lauter Reisestress bin ich leider noch nicht dazu gekommen mich durch alle durchzuhoeren ;-)
...Buenos Aires forderte einen schweren Start, nachdem Jan erstmal sein gesamtes Hab und Gut durch einen miessen Trick geklaut wurde, hiess es Polizei und viele Hotlinegespraeche erledigen... Ob die Stadt diesen negativen Beigeschmack jemals wieder verliert, fuer uns wahrscheinlich nicht, nachdem mir am naechsten Tag auch noch versucht wurde im Restaurant meine Kamera zu klauen... shit happens und wir sind raus da... und waren vor allem nach dem Malos Aires (und die Luft dort ist wirklich schlecht) Stress erstmal 5 Tage in Punta del Este in Uruguay und haben den Bauch in die Sonne gestreckt und die Wellen des Pacific gerockt... Endlich summer feelin... Mittlerweile sind wir ueber Buenos Aires weiter nach Mendoza, wo wir morgen erstmal ein paar leckere Weine verkoestigen werden... per Fahrrad stehen 10 Weingueter auf dem Plan, mal sehen ob ein neuer Favorit gefunden werden kann...
...ueber el Calafate und Esquel gibt es soweit nicht sehr viel zu berichten, die Gegend hat sich kaum veraendert, das Klima allerdings auch nicht, somit bleibt es immer noch kuehl und extrem stuermisch. Ein wirkliches Highlight war der Perito Moreno Gletscher der taeglich um 1 m waechst um dann in einem riesigen Gletschersee gegen eine Felsen zu laufen... Hier brechen stuendlich riesen Stuecke ab, was absolut beeindruckend ist. Es gibt auch Gletschertouren die allerdings alle mit Hiking verbunden sind, was ja nicht gerade unsere Disziplin ist ;-)
...Die Reise nach Feuerland war hart fuer Mann und Maschine, und so entschlossen wir uns bereits nach 2 Tagen umzukehren. Die Strassen waren deutlich zu schlecht um hier 5 Tage mit unserem noblen Nissan Mietwagen zu verbringen. Frueher als erwartet ging die Fahrt somit mittels Bus Fernandez weiter nach Puerto Natales, einem kleinen Doerfchen Mitten in Patagonien. Es scheint als dient der Ort nur als Sprungbrett in den angrenzenden Nationalpark "Torres del Paine" den wir nach 2 Tagen auch besuchten. Der Treck begann hart in Richtung Gipfel. Wir starteten gut bepackt mit Zelt und Camping Gepaeck und ausreichend Essen fuer 4 Tage um bereits am ersten Tag die Torres zu sehen. Wir mussten uns jedoch leider schnell eingestehen, dass wir doch schon ganz schoen ausser Form sind, zumindest haben uns das unsere Koerper ziemlich schnell mitgeteilt. Egal, we did the "W", das wohl wichtigste Erlebnis in ganz Patagonien. Der Park hat sicherlich landschaftlich einiges zu bieten, allerdings musste ich feststellen dass ich nicht die Reinkarnation von Louis Trenker bin und reinhold Messner auch nur spoettisch auf uns herabblickt, aber kommt ihr beide mir mal aufs 'Brettl'...
... mit einem spanisch Diplom in der Hand und 3 Tickets gings auf ins Feuerland... richtig , denn fliegen gleicht hier eher Busfahren, und so braucht es schonmal 3 stops fuer einen Inlandsflug. Zwar war das Flugzeug innen etwas mit Tape geflickt und auch der ein oder andere Sicherheitsgurt war nicht mehr da wo er hingehoerte, aber wir sind erfolgreich in Punta Arenas angekommen. Die letzten Tage in Santiago waren super schoen, und es hiess fuer uns Abschied nehmen von unserem "zu Hause", danke nochmal an die Jungs im Hostel fuer die lustigen Abende... und fuer die verschlafene letzte Spanischstunde, dank Rumkater... heute gabs einiges zu organisieren... Zelt und Camping Zeugs kaufen, Mietwagen abholen und Kofferraum voller Lebensmittel knallen... Somit sind wir bestens geruestet fuer das Land des Feuers... Tierra del Fuego, wohin wir morgen frueh aufbrechen werden. Ich freue mich schon auf die netten Abende zu 3. (Jan, Ich und ein guter Wein) in der Wildnis. Einen kleinen Vorgeschmack gab es bereits heute, als wir die Gegend erkunddet haben und zwischen Schafen, Lamas und Pinguinen umherirrten...